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Fauna des 5. Kontinents

Wissenswertes  ----  Bildergalerie

Koala Wombat Känguru Possum Dasyuridae Echidna Platypus Emu Little penguin Dingo Reptilien Dromedare...
Trotz meiner flachsigen Art und der manchmal vielleicht platten Formulierungen versichere ich Euch, daß folgende Fakten Fakten sind und ich mich ein wenig kundig gemacht habe bevor ich dies schrub. An anderen Stellen auf Mokel.de verweise ich auf andere Seiten, wenn ich nicht genügend Fachwissen habe. MfG, Martin Have fun again!

Beuteltiere (Marsupialia)

Der erste Gedanke, der beim Lesen des Wortes "Beuteltier" durch den Kopf schießt ist wohl "Känguru". Doch die Familie der Beuteltiere hat weit mehr hervorgebracht als nur Springbeutler. Viele der Tierarten, die man in Australien antrifft, sind Beuteltiere, zwar längst nicht alle, doch sehr viele. Dann gibt es in OZ noch eine interessante Abart der Säugetiere: die eierlegenden Säugetiere, die "Kloakentiere" oder "Monotremata". Doch die wohl bekanntesten Landtiere Australiens sind Beuteltiere: Kängurus, Wombats und Koalas. Damit werde ich hier auch mal anfangen.

Koala - das erste Foto auf mokel.de, daß ich nicht selber gemacht habe!

Koala

Zuerst mal folgende Information: Der Koala ist kein Bär, d.h. der Begriff Koalabär ist falsch. Der Koala gehört, wie bereits gesagt zur Klasse der Marsupialia, der Beuteltiere. Den Beutel hat er auf dem Rücken, das Junge (meist nur eins, Zwillinge sind sehr selten) verbringt dort die ersten fünf bis sechs Monate seines Lebens. Danach wird es noch weitere Monate auf dem Rücken der Mutter herumgetragen. 

Koalas sind sehr gemütliche Tiere, die die meiste Zeit des Tages damit verbringen, zu schlafen. Diese Zeit sitzen sie in irgendwelchen Astgabeln und sie verlassen ihre Bäume nur um sich einen neuen zu suchen. Man sagt, daß sie 20 Stunden des Tages schlafen und dies tatsächlich bei Tag. Den Rest der Zeit suchen sie Nahrung, wie bekannt Eukalyptusblätter, Koalas sind Vegetarier. Da sie dies Nachts tun, kann man diesen Vorgang nur sehr selten beobachten. Aufgrund der Tatsache, daß der Koala eigentlich nur schläft, frisst und ab eines Alters von drei oder vier Jahren ab und zu Geschlechtsverkehr hat, ist in dem recht großen Kopf dieses ca.80 cm großen Tieres ein Gehirn, daß nur die Größe einer Erbse hat. Das lässt sich wie folgt erklären: Mit der Zeit hat es sich ganz einfach zurückgebildet. 

Im Großen und Ganzen ist der Koala, der in NSW, VIC und SA anzutreffen ist, gefährdet, da er sich nur von Eukalyptus ernährt. Und er mag auch nicht jede Art der stark riechenden Pflanze, die ihn so vor Ungeziefer schützt, sondern er ist da sehr wählerisch. Trinken tut er nicht, weswegen er wohl auch den Namen "koala" trägt. "Koala" bedeutet in einer Sprache der Ureinwohner "trinkt nicht". Nur auf Kangaroo Island ist der Koala eine Plage, man muss die Tiere sogar sterilisieren, da er den ganzen Eukalyptusbestand vernichtet. Er ist vor Jahren auf KI eingesiedelt worden, diese Sache ist jedoch bald ausser Kontrolle geraten.

An sich mag der Koala es nicht so sehr, gehätschelt zu werden, denn das ist eindeutig zuviel Stress. In "Wildlife Parks" wie "Cleland" bei Adelaide kann man den Koala aber sogar auf den Arm nehmen und sich dann mit ihm fotografieren lassen.

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WombatEin Haarnasenwombat

Der Wombat ist mein Lieblingsbeutler. Er sieht aus wie eine Mischung aus Schwein, Dachs und Maulwurf. Ihn gibt es in zwei verschiedenen Arten; die sich besser anhörenden sind die "Nacktnasenwombats" und dann gibt es noch die "Haarnasenwombats". Der bis zu einem Meter lange Plumpbeutler kann ein Gewicht von bis zu 35 kg erreichen und ist ebenfalls ein Nachttier. Er lebt in Höhlen, ein Grund dafür, daß man ihn nur sehr selten sieht. Aufgrund der Tatsache, daß er in Höhlen lebt sind seine Augen nicht sehr groß, denn die braucht der Wombat nicht wie andere Tiere. Den Beutel hat dieses stummelbeinige Wesen auf dem Rücken, denn so gerät beim Buddeln kein Dreck hinein. Da sich der Wombat gerne unter Zäunen in Gärten hinein gräbt, ist er in manchen Staaten zum Abschuss freigegeben. Schade eigentlich, doch in Australien gibt es nicht unbedingt Sympathie für Tiere, die als Wappentiere oder dergleichen angesehen werden. Das mag daran liegen, daß Kängurus, Koalas und auch Wombats Vegetarier sind und es nicht schlimm finden, Gärten zu "überfallen". 

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KänguruAlbino - Känguru im Cleland Wildlife Park, SA

Endlich sind wir beim wohl bekanntesten Tier Australiens. Vielleicht ist es uns so sympathisch, da es erstaunlich menschliche Züge hat. g sich komisch anhören, doch wenn man den Springbeutler mal näher betrachtet hat, bemerkt man erstaunliche Dinge. Doch zuerst etwas zum Allgemeinen. Es gibt nicht nur das Rote Känguru, welches aber wohl das bekannteste und größte ist mit einer Größe bis zu zwei Metern. Doch es gibt ungefähr 50 verschiedene Arten. Rechts abgebildet ist jedoch ein ganz gewöhnlicher Albino, sowas gibt´s beim Menschen ja auch. Ein paar Arten des Känguru seien hier einmal aufgezählt: Ebenfalls wie das Rote Känguru weit verbreitet ist das Graue Känguru, aufgeteilt in östliche und westliche. In manchen Bäumen Nordqueenslands findet man das Baumkänguru. Buschkängurus, Langschnauzenkaninchenkängurus, Rattenkängurus, Rattenschwanzkaninchenkängurus, es gibt die tollsten Namen für diese Frontbeutler. Ich habe den Begriff gerade erfunden, denn Kängurus tragen den Beutel am Bauch. Die winzig kleinen Neugeborenen müssen sich den Weg in den Beutel selbst suchen, wie hinlänglich bekannt sein dürfte. Die Jungen werden dann "Joeys" genannt. Sie verbringen eine sehr lange Zeit im Beutel der Mutter, sie kann bis zu 250 Tage dauern. Bei nur einem Joey pro Jahr eigentlich kein Problem, doch haben die Mütter ganz schön was zu tragen! Vom Wallaby gibt es dann ebenfalls wieder mehrere Arten, zum Beispiel das Rockwallaby. Es lebt in felsigeren Gegenden. Wallabies sind sehr kleine Känguruhexemplare.

Kängurus sind auch mal wieder Vegetarier. Es gibt weit mehr von ihnen als menschliche Bewohner Australiens. 1993 gab es etwa 20 Millionen Kängurus in OZ. Deswegen sind sie auch nicht gerade beliebt bei den Farmern, da sie sich nämlich mit den Schafen und Rindern einen ständigen Wettstreit um Wasser und Weideland liefern. Es gibt Schätzungen nach denen seit der Zeit der Entdeckung (J. Cook - 1770) ca. 200 Millionen Tiere erschossen wurden. Noch immer sind Reduzierungen des Gesamtbestandes normal und es gibt sogar unter Ökologen Befürworter des geregelten Abschusses. 

Nun zur Menschlichkeit der Kängurus: es sieht schon sehr komisch aus, wenn diese Tiere sich kratzen oder am Boden liegen. Es existiert in OZ eine Postkarte, auf der ein Känguru am Boden liegt und ein Bier in der "Hand" hält, es ist anzunehmen, daß tatsächlich jemand diesem Känguru ein Bier hinstellte, ich selbst habe ein Foto gemacht, auf dem das Tier so da liegt... Auch war es mir möglich, ein Tier zu fotografieren, das sich direkt vor mir den Rücken kratzte (Tierbilder) und das sah wirklich verdammt komisch aus!!! 

Wenn das Känguru dann tot ist, ist es übrigens sehr lecker! 

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PossumDas zweite nicht selbstgeschossene Foto: ein commom ringtail possum

Das Possum ist ein Beuteltier, welches ich leider nicht fotografieren konnte, denn ich habe nicht so viele davon gesehen. Eins war halbtot und die übrigen liefen mir vorm Auot her und verschwanden dann wieder im Gebüsch. Es sind relativ kleine Tiere über die ich auch nicht so viel weiß. Ich bin auf Kangaroo Island mit ihnen in Kontakt gekommen, dort waren sie mal wieder nicht sehr beliebt bei der Bevölkerung, weil sie zu oft Dinge kaputt machen, denn sie ernähren sich gerne von Gartenpflanzen. Das wohl bekannteste Possum ist das "brushtail possum" oder das "grey possum". Es ist eigentlich überall in OZ zu finden. 

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Der Tasmanische Teufel, Quolls und Numbats gehören zur fleischfressenden Art der Beutler. Dieses sind die Dasyuridae. Der Teufel lebt, wie der Name schon sagt, auf Tasmanien und wird so groß wie ein Dachs. Quolls oder zu deutsch Beutelmarder sind eher waschbärgroß und ebenfalls Nachttiere. Das trifft nicht auf den Numbat zu, der als einziger seiner Art auch am Tag unterwegs ist. Außerdem hat der Numbat als einziges Beuteltier keinen Beutel! 

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Echidna

Der Echidna oder Ameisenigel oder Schnabeligel ist ein Vertreter der Monotremata. Monotremata sind Säugetiere, legen aber dennoch Eier. Er wird bis zu 45 cm lang und 4.5 kg schwer. Er ernährt sich von Ameisen und Termiten, die er mit seiner ca. 15 cm langen Zunge aus deren Löchern holen tut. 

 

Platypus

oder Schnabeltiere sind freundliche Tiere, da sie immer lächeln. Sie haben einen großen, flachen Schnabel und einen langen, flachen, biberähnlichen Schwanz, der aber behaart ist. Diese Schnabelsäuger sind bis zu 60 cm lang und 15 cm hoch, wobei die Länge des Schwanzes 10 - 15 cm beträgt. Sie leben in Ostaustralien und Tasmanien, entgegen Mutmaßungen jedoch nicht im Wasser sondern in Höhlen. Tatsächlich verbringen sie die meiste Zeit des Tages sogar an Land. Tauchen tun sie nur bei Gefahr bis zu 5 Minuten. Da sie blind und taub sind orientieren sie sich mithilfe der im Schnabel befindlichen Elektrorezeptoren und ihres ausgezeichneten Tastsinnes. 

Kloakentiere werden sie genannt, da ihr Verdauungssystem am Ende nur einen Ausgang hat, so wie bei Vögeln. 

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EmuEmu bei Jim´s Roadhouse, NT

Emus gehören zu den Vögeln, obwohl sie nicht fliegen können. Sie erinnern stark an Sträuße, welche auch die einzig größeren Vögel als die Emus sind. Mit seinen zwei Metern Höhe und ca. 55 kg Gewicht macht so ein Emu schon Eindruck auf den Betrachter und gerade, wenn man die langen Beine und Füße anschaut, vergeht die Lust auf Diskussionen. Da sie nicht fliegen können bewegen sie sich sehr schnell auf den Beinen, es wurden Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h gemessen. 

Fortpflanzen tun sich Emus auf die althergebrachte Art und Weise, das Brüten und die Erziehung übernimmt jedoch das Männchen. Leben tun sie in ganz Australien, dort, wo keine menschliche Zivilisation herrscht. Doch hat der Aussie auch gegen den Emu etwas, da sie, genau wie Kängurus, denselben Geschmack wie Rinder oder Schafe haben. Trotzdem erreichen sie ein Alter von bis zu 30 Jahren. Auch Emufleisch soll gut schmecken! Leider bin ich selber noch nicht in den Genuss gekommen. Aber das kommt noch.

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Little penguinPinguin - Warnschild in Penneshaw, SA

Ein weiter flugunfähiger Vogel lebt teilweise in Australien. Teilweise deswegen, da ja ein Pinguin nur in Kolonien an Land kommt und tagsüber im Wasser lebt. Eine dieser Kolonien befindet sich in Penneshaw auf Kangaroo Island, SA. Ca. 1.500 Tiere kommen dort abends an Land um zu brüten und die Nacht dort zu verbringen. Es gibt dort Führungen durch die Kolonien, auf denen man aber natürlich nicht mit Blitzlicht fotografiert. Diese Tierchen machen einen Lärm, den man sonst nur einer Horde wildgewordener Grundschüler zutrauen würde. Es ist deswegen auch nicht gerade angenehm, im Hafengebiet der Stadt ein Haus zu besitzen. Auch kennen die Pinguine natürlich nicht Respekt vor Gärten oder dergleichen und so ist es völlig normal, daß sie durch die Vorgärten ziehen auf dem Weg zu ihren Brutstätten. Falls Ihr nach KI fahren solltet, so lasst Euch dieses Schauspiel nicht entgehen! Es ist wirklich drollig mit anzuschauen, wie diese kleinen Vögelchen ans Land gewatschelt kommen und sich dann das Ufer hochquälen! Pinguine sind exzellente Schwimmer, doch sie sind einfach nicht dafür konzipiert, zu wandern!

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DingoDingo auf Fraser Island

Der Dingo ist das einzige wirkliche Raubtier Australiens. Dieser Wildhund war oder ist, genau wie die meisten anderen bekannten Tiere dieses Kontinentes, ein Problem. Wegen ihm wurde ein 9.600 km langer Zaun quer durch Australien gezogen, der die Dingos von den Schafen trennen sollte. Auf Fraser Island hat Anfang Mai ein Dingo einen neunjährigen Hund getötet, was dazu geführt hat, daß eine Tötung des ca. 200 Tiere umfassenden Bestandes auf Fraser erneut diskutiert wurde. Es ist allerdings nicht normal, daß Dingos solche Tötungsaktionen durchführen, es ist nur der Fall, wenn die normale Nahrung des Dingos, Kaninchen, Ratten und Mäuse nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Zudem hatten sich die Tiere auf Fraser wohl an einen gewissen Grad der Fütterung gewöhnt. Bisher war es stets erfolglos, den Dingobestand zu kontrollieren. 

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Krokodile

wichtig: es gibt 

Salzwasser - Krokodile und Frischwasser - Krokodile

Salties sind extrem gefährlich und man sollte keinen Streit mit ihnen anfangen. Sie werden bis zu sieben Meter lang und leben im Norden OZs. Nach Fluten allerdings kann man sie bis 100 km weit im Inland finden. So schwammen vor vier Monaten etwa nach einer starken Regenzeit und dem daraus resultierendem Hochwasser ein paar dieser possierlichen Nager durch Cairns.

Freshies sind kleiner, werden lediglich bis zu vier Metern lang. Sie sind nicht so sehr auf den Menschen als potenzielle Nahrung aus, jedoch kommt es vor, daß sie, wenn man sie nervt, durchaus schonmal beißen. Krokodile sind und bleiben eben Tiere, die man nie als Haustiere behandeln sollte.

Das größte je gefangene croc existiert als 1:1 Modell in Normanton, QL. Es misst 8,68 m.

Ein weiteres häufig gesehenes Reptil wird dann wohl der Ghekko sein. Die sind oft nur ein paar Zentimeter kurz und man kann sie beobachten, wie sie auf warmen Steinen in der Sonne Energie tanken. Ghekkos gehören zu den Lizards, dessen größter Vertreter der Goanna ist. Dieser wird bis zu 2 m lang und man lässt ihn am Besten in Ruhe, denn er kann durchaus agressiv werden, wenn man sein Territorium betritt. Auf Kangaroo Island stand ich mal einem gegenüber. Ich wanderte durch hohes Gras am östlichsten Ende der Insel, in der Nähe der "Devil´s kitchen". Plötzlich vernahm ich ein Fauchen und dann hatte ich wohl verbotenes Land betreten. Wir beschlossen dann, uns voneinander zu entfernen, und so ist nichts weiter passiert. 

Kleinere Lizards sind beispielsweise der "Bearded Dragon" (Kagney) und der "Sleepy Lizard". Ersterer ist von einem stacheligen Kranz umgeben und schützt sich auf diese Weise gegen Feinde. Der Sleepy Lizard hingegen krümmt sich bei einem Angriff zu einem "U". Dadurch, daß sein Schwanz genauso wie sein Kopf aussieht, soll der Angreifer verwirrt werden. Meist klappt dies wohl auch, sonst gäbe es den Sleepy Lizard wohl nicht mehr!

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Dromedare wurden von Siedlern eingebürgert. Sie waren ideal für die Durchquerung der Wüste, doch war es wohl so, daß einige Dromedare den Ritt durch diese überlebten, nicht aber ihre Besitzer. So kam es, daß seitdem wildlebende Dromedare durch das Outback streifen. Auch gibt es dort Wildpferde. Die meistverbreitetste Tierart ist aber wohl die der shitflies. Lästige kleine Fliegen, die einem in wirklich jede Gesichtsöffnung versuchen zu fliegen. Auch häufig gesehen: die Ameise. Riesengroße Ameisen, aber auch in den Städten, insbesondere in den Backpackerhostels, kleine possierliche Tierchen, mit denen man seinen Tag teilt. Doch man gewöhnt sich dran. Ebenso wie an die Wale, (Buckelwale) die man meistens auf Fotos sieht, Haie oder den Box Jellyfish. Dieser unangenehme Seebewohner hat bis zu drei Meter lange Tentakeln, und wenn man von ihnen berührt wird, sollte man darauf vorbereitet sein. So ein Stich muss nicht unbedingt tödlich sein. Man sollte, bevor man schwimmen geht, sich gut informieren, auch der Haie wegen. Die Wale kommen auf Ihren Reisen an OZ vorbei, es werden entlang der Ostküste und auch im Süden sogenannte "Whalewatchtours" angeboten.

Die Vogelwelt ist wahrscheinlich ein wenig bunter als die Europas. Der bekannteste Vogel ist der Kookaburra, der durch sein Lachen bekannt geworden ist. Selbst in Sydney fliegen dann Cockatoos durch die Gegend, das ist schon etwas besonderes, wenn man mitten in der Großstadt solch exotische Vögel sieht.

Dann gibt es in OZ natürlich noch Spinnen und Schlangen. Von beiden gibt es die giftigsten Arten down under. Die "tiger snake" greift an, ansonsten leben Menschen und Schlangen recht gut zusammen, da sie sich voneinander fernhalten. Das gilt auch für Spinnen. Man sollte sie nicht unbedingt anfassen, was aber nicht bedeutet, daß sie giftig sind. Sie haben kein Interesse daran, den Menschen anzugreifen, solange sie sich nicht bedrängt fühlen. In der Küche des Jungle Village am Cape Tribulation beispielsweise hing eine handflächengroße Spinne über einem Tisch, an dem ganz friedlich ein paar Backpacker aßen.

Im Allgemeinen gilt: wenn man Tiere nicht provoziert, tun sie eigentlich auch nichts.

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